Afghanischer Windhund
Afghanischer Windhund (reinrassig) aus unserer Community (zufällige Auswahl)
Afghanischer Windhund-Mischlinge aus unserer Community
In Ehrfurcht erstarrt berichte ich Euch heute von einem wirklich „alten“ Kollegen; wenn die Theorie stimmt, gibt es die Rasse des Windhundes und hiermit den Vertreter Afghanischer Windhund schon sehr, sehr lange. Die frühsten Darstellungen von Hunden zeigen nämlich oft langbeinige Hunde mit eleganten Köpfen.
Herkunft
In Afghanistan spricht man u.a. von drei sehr beliebten Hunderassen. Die eine heißt „Bakhmull“ = Samt. Dieser Typ hat ein langes seidiges Fell, das den gesamten Körper einschließlich der Ohren bedeckt. Eine andere Rasse wird als „Luchak“ oder glatthaarig bezeichnet. Schließlich die dritte Rasse, „Kalagh“, die lange seidige Haare an den Ohren und Beinen hat, ansonsten aber glatthaarig ist.
Von den drei oben beschriebenen Rassen sind außerhalb Afghanistans nur der als „Bakhmull“ und der als „Kalagh“ bezeichnete Typ bekannt. Ersterer ist im Westen besser bekannt unter der Bezeichnung "Berg Afghane". Und hinter dem Namen „Kalagh“ verbirgt sich der sogenannte Steppen Afghane.
Manche Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass der Saluki die wahrscheinlich ältere Windhundrasse ist und der Afghanische Windhund durch die Kreuzung des Salukis (Thazis) mit zottigen Hirtenhunden zu seinem heutigen Aussehen gekommen ist. Es gibt jedoch auch die Theorie im langhaarigen Afghanischen Windhund die ältere Rasse zu sehen. Englische Soldaten brachten nach dem zweiten Anglo Afghanischen Krieg (1878- 1881) diesen Hund schliesslich nach Europa. Nachdem mehrere Tiere der unterschiedlichen Typen nach England eingeführt waren und es verschiedene Rassestandards gab, legte der Standard von 1925 endgültig die Zucht auf den Typ des Bergafghanen fest. In den weiteren Jahrzehnten entwickelte sich der Standard vom einstigen Jagdhund (Hetzjagd) immer mehr in Richtung Ausstellungstier. Das Haarkleid wurde länger und voller. Durch die Spezialisierung der Zucht auf Erfolge bei Windhunderennen oder bei Ausstellungen entstehen so sehr unterschiedliche Typen vom Afghanischen Windhund, der Rennafghane und der reine Showafghane.
Beschreibung
Der Afghane erreicht eine Schulterhöhe von 63 bis zu 74 cm und bringt ein Gewicht von bis zu 30 kg auf die Hundewaage (geschlechtsabhängig). Alle Fellfarben sind zulässig. Häufig treten schwarze Gesichtsmasken auf; weiße Abzeichen sind eher selten, aber erlaubt. Das Fell ist sehr lang und von glatter, seidiger Struktur und teilt sich entlang der Rückenlinie. Es muss täglich gekämmt werden und auch regelmässige Bäder müssen beim Afghanen eingeplant werden. Der Kopf ist edel und schmal mit leicht schräggestellten, braunen Augen. Die Ohren sitzen seitlich und fallen lang in grosszügigen Falten. Der Rücken ist verhältnismässig lang und die geraden Beine mit einem ebenfalls flauschigen Behang versehen. Die lange Rute setzt tief an und wird in Ruhe hängend, mit einem ausgeprägten Haken am Ende, in der Bewegung hoch getragen.
Wesen
Wie alle Windhunde besitzen Afghanen einen ausgeprägten Lauf- und Jagdtrieb, der durch lange Spaziergänge, Agility-Übungen oder auch das Laufen lassen auf einer Rennbahn gestillt werden sollte. Man darf den feurigen Hetzhund, der für die Jagd lebt und angesichts der Beute alles andere vergisst, worauf der FCI-Standard mehrmals anspielt, einfach nicht ausser acht lassen. Das im FCI-Standard angedeutete Element des passionierten Jägers wird im amerikanischen Standard eher als lebenslustiges Verhalten domestizierter Haushunderassen ersetzt und beschreibt dadurch eher einen angenehmen Begleithund, der besser in die Großstädte passen soll.
Durch ihre zurückhaltende Art wirken Afghanen oft hochmütig, auch Ihre stolze Kopfhaltung vermittelt diesen Eindruck. Im Umgang ist der Afghane höflich und freundlich.
Sonstiges
Mehr erfahrt Ihr auf:
www.afghan-hound.net
www.afghans4u.de
und wenn ihr Fellnasen in Not helfen wollt könnt Ihr dies unter:
www.afghanen-in-not.de
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