Deutschlands Topjournalist ist spät auf den Hund gekommen

 
Er ist Deutschlands Topjournalist und hat so viele Geschichten in der Politik erlebt, dass er neben seinen täglichen Kolumnen mehrere Bücher füllen konnte; doch am meisten erfüllt sein Herz, neben der „Menschen-Familie“- ein kleiner Mischlingshund namens „Bine“.



 

Mainhardt Graf Nayhauß ist spät auf den Hund gekommen- und das auch nicht von allein. Es war eine Art „Zwangsheirat“ mit der kleinen Welpendame Bine Sie wurde ihm eines nachts, nach der Rückkehr von einer anstrengenden Kanzlerreise, stolz von seiner Ehefrau präsentiert. Wutschnaubend erklärte er, keinen Hund zu wollen und auch schon gar nicht dieses „Meerschweinchen“. Natürlich nur um dann bereits am nächsten Morgen unter Bine´s intelligentem Blick dahin zu schmelzen…

DOGZunited durfte den Journalisten und die Hundedame Bine in „ihrem“ Berliner Büro interviewen.

D.U.: Eine aufregende Geschichte, erst so viel Abneigung- und dann so viel Liebe?!

M.v.N.: Ja, das war was! Ich wollte gar keinen Hund. Es erschien mir als lästig, Arbeit, bei Regen herausmüssen, und ausserdem hinderlich bei Reiseplanungen. Dann „schleppten“ meine Frau und meine älteste Tochter in meiner Abwesenheit doch tatsächlich diesen Welpen an! Ich kehrte gestresst von einer Kanzlerreise mit Gerhard Schröder heim und kriegte um ein Uhr nachts dieses rot weisse Fell-Bündel unter die Nase gehalten- mit den Worten: „Das ist Bine! Unser neues Familienmitglied!!!!“


D.U.: Also fühlten sie sich „überfahren“?!

M.v.N.: In gewisser Weise ja. In meiner Abwesenheit wurde einfach ein Hund in´s Haus gebracht. Zudem bellte mich Bine, die sich als ein Seismograph für Emotionen in der Familie entpuppen sollte, sofort in einer sehr hohen Tonlage an- sie spürte eindeutig meine Ablehnung. Ob sie damals verstand, dass ich sie als Meerschweinchen bezeichnete- wer weiss …


D.U.: Wie kam es schließlich zu der „ großen Liebe“?

M.v.N.: Schon am nächsten Morgen. Bine sah mich an, während ich wütend versuchte, Zeitung zu lesen. Mit ihren cognacfarbenen Augen. Lange. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und schielte über den Zeitungsrand - so viel Wissen in einem einzigen Blick! Da war es um mich geschehen. Seit dem sind Bine und ich unzertrennlich. Bine begleitet mich bedingungslos überall hin. Sie war übrigens einer der ersten Hunde in der Dogzunited Community.

Hier geht's zu Bines Homepage!

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