DOGZunited zu Gast bei Hermann...

 
Berlin, im Herbst 2007. Strahlende Sonne am frühen morgen. Da kommt auch schon Hermann, ein quicklebendiger Golden Retriever-Rüde. Zur Begrüßung schießt er freudig auf uns zu.



 

Wir sind wieder einmal unterwegs für Euch, zu Gast in Berlin. Dem Zentrum der deutschen Politik. Hermanns Herrchen ist ein „hohes Tier“, als FDP-Generalsekretär stets in Sachen Politik unterwegs. Vor ihrem Berliner Domizil treffen wir Hund und Herrchen am frühen morgen beim Sport.

D.U.: Herr Niebel, wie oft sehen Hermann und Sie sich eigentlich zum gemeinsamen Waldlauf?
Hermann ist Teil unserer Familie, also müsste die Frage eigentlich lauten, wie oft ich meine Familie sehe. Nein, im Ernst, ich bedaure, dass ich nicht so oft mit Hermann zum Jogging gehen kann, wie ich es eigentlich gerne täte. Mein Job als Politiker lässt das oft nicht zu.
Hermann hat einen großen Bewegungsdrang und so viel Spaß am Stöckchen-Sammeln. Er ist mein bester Motivator und sorgt dafür, dass ich die Freude am Laufen behalte.

D.U.: Hermann als Familienhund. Wie dürfen wir uns das vorstellen?
Hermann hat seinen Platz auf der Mittel-Etage im Treppenhaus. Auf diese Weise schafft er es, irgendwie immer dabei zu sein und alles im Haus im Blick zu behalten. Fremde sagen uns oft, wie beeindruckend er bellen und knurren kann. Aber alle unsere Freunde kennen ihn als sehr kontaktfreudigen und freundlichen Teil unseres großen Familien-Rudels. Dabei sollte Herrmann eigentlich eine Hermine sein…

D.U. Wie bitte, haben wir uns etwa getäuscht? Hermann als Weibchen?
Als wir ihn vor knapp 4 Jahren in der Nähe von Tauberbischofsheim bei einem Züchter trafen, hatte er unsere Herzen im Sturm erobert. Ein würdiger Nachfolger für unsere extravagante Mischlings-Dame „Motek“, meine „Erstgeborene“. Motek war mir Anfang der achtziger Jahre in Israel zugelaufen. Nach einer abenteuerlichen Auto-Einreise nach Deutschland war Motek dann unglaubliche 16 Jahre bei uns.

Nach ein paar Jahren ohne Hund wagten wir sozusagen einen tierischen Neubeginn. Meine drei Söhne und ich warben bei meiner Frau darum, doch wieder die Frauenquote zu steigern und eine Hündin anzuschaffen. Aber daraus wurde nichts, beim Züchter hatten wir uns dann spontan umentschieden. Hermann und die Niebels, das sollte einfach so sein!


Herr Niebel, wir danken ihnen für dieses Gespräch und wünschen Ihnen weitere viele Waldläufe mit Hermann.


Mehr über Hermann erfahrt ihr auf seiner Homepage.



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