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Dem zum Teil symbiotischen Verhältnis zwischen Hund und Mensch widmet sich die FJK e.V. (Fördergemeinschaft Junger Kunst) ab Freitag, den 19.3.2010 im Artium Kunstsalon in Bad Honnef.
Die Ausstellung „SITZ! Die Kunst ist auf den Hund gekommen“ zeigt 28 Künstler humorvoll, ernst, ironisch und kritisch mit dieser historisch weit in die Anfänge der Menschheit zurückreichenden Beziehung. Die präsentierten Werke kreisen dabei sowohl um allzu Menschliches rund um den Hund, ob als treuer Begleiter oder Alter Ego, sowie um abgründige Seiten des treuen Lieblings. Das durchweg spannungsvolle und zugleich tief emotionale Verhältnis zwischen Zwei- und Vierbeinern wird auf unterschiedlichste Weise interpretiert. Ob Schoßhund, Jagdhund und treuer Gefährte oder aber Kampf- und Höllenhund als Symbol tiefster Ängste und Grauen – der Facettenreichtum zum Thema „Hund“ ist groß und differenziert.
Auch sprachliche Assoziationen und Redewendungen werden künstlerisch umgesetzt. So findet sich der Hund vielfach im Sprachgebrauch, ohne das man sich dessen bewußt wäre: Folglich wundert sich niemand, dass er bei einem Hundewetter pudelnaß wird und sich anschließend hundelelend statt pudelwohl fühlt. In diesem Sinne wird die Suche nach „des Pudels Kern“ zur Sinnfrage schlechthin. „Underdogs“ sind in unserer Gesellschaft leider keine Seltenheit und beschreiben Obdachlose und sozial ausgestoßene Menschen gleichermaßen.
Geistreiche und weniger überlegte Gedanken und Verhaltensweisen so mancher Hundebesitzer inspirierten die Künstler ebenso wie die häufig zu beobachtende Verschmelzung von Hund und Mensch. Sowohl die Erscheinung als auch das Wesen scheinen zuweilen untrennbar. So wird denn auch am Abend der Vernissage das “Schönste Paar”gesucht, das während der Finissage feierlich prämiert wird.
„Sitz! Die Kunst ist auf den Hund gekommen“
Vernissage Freitag, 19.3.2010, um 19. 00 h,
Dauer der Ausstellung bis 27.06.2010
Artium Kunstsalon , Hauptstrasse 25, 53604 Bad Honnef
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